Month: Februar 2016

tropische früchte

Tropische Früchte – So schmeckt die Sonne:

Fruchtimporte aus tropischen Ländern versprechen das ganze Jahr über exotischen Genuss. Von Ananas und Bananen über Kiwis, Litschis und Mangos bis hin zu Papayas und Sternfrüchten – das Angebot lässt kaum Wünsche offen.

Noch dazu liefern die fruchtigen Zwischenmahlzeiten zahlreiche wichtige Vitamine:

Frische Früchte:  Machen Sie den Reifetest!

Wie unser heimisches Obst sind auch exotische Früchte dann am leckersten und enthalten die meisten Vitamine, wenn sie reif geerntet werden. Im reifen Zustand sind sie vor allem reich an Vitamin C und Betacarotin, die Vorstufe des Vitamin A. Exportiert werden sie jedoch häufig unreif, damit sie länger haltbar sind. Die meisten Exoten z.B. Banane, Kiwi, Kaki, Mango und Papaya, können aber auch noch nach der Ernte reifen. Ananas, Granatäpfel und Litschis sollten Sie dagegen bereits reif einkaufen.  Verströmen die Früchte einen aromatischen Duft und gibt die Schale auf Druck leicht nach, sind die meisten  Sorten reif. Auch an der Färbung können Sie erkennen, ob das Obst genießbar ist. Sie sagt allerdings nicht immer etwas über den Reifegrad der Frucht aus.

Exoten: Welche Frucht wie genießen ?

Bananen und Kiwis sind wohl die bekanntesten tropischen Früchte. Dagegen haben sich beispielsweise Litschis, Mangos, Sternfrucht oder Kaki ein exotisches Flair bewahrt. Sie schmecken ebenfalls köstlich und sind eine Bereicherung für den heimischen Speiseplan.

Exotische Früchte:

Kaki :

  • schmeckt nach Birne und Aprikose
  • Kakis sollte nur sehr reif gegessen werden, weil sie dann am besten schmecken und enthaltene Tannine bereits neutralisiert sind.
  • Nachreifen sollten die Früchte im Kühlschrank, da sie sonst austrocknen

 

Karambole:

  • Süßlich – säuerlich, wässrig
  • Karambolen werden unreif geerntet. Reif haben sie eine Farbe von gelb bis tiefgelb. Sie können bis zu 5 Wochen bei richtiger Lagerung nachreifen.

 

Litschi:

  • Mild, süß mit leichter Säure und rosinenartigem Aroma – ähnlich dem von saftigen Erdbeeren
  • Litschis sollten nicht zu weich gekauft werden. Sie dürfen auf Druck nur leicht nachgeben

 

Mango:

  • Süß und gleichzeitig säuerlich – herb, sehr aromatisch
  • Die Farbe sagt nicht über den Reifegrad aus, Mangos reifen bei Zimmertemperatur nach.

 

Papaya:

  • Süß, wenig säuerlich, erinnert an Melonen und Aprikosen
  • Die Schale reifer Früchte gibt auf Druck leicht nach

 

Gut zu wissen:

Exoten sind kälteempfindlich:

Exoten vertragen in der Regel keine Kühlschranktemperaturen. Bewahren Sie deshalb beispielsweise Ananas, Bananen, Manogs und Papayas nicht im Obst- und Gemüsefach des Kühlschranks, sondern an einem kühlen dunklen Ort z.B. Keller oder in der Speisekammer

 

 

 

spurenelemente

Spurenelemente, die dein Körper dringend braucht:

Eisen, Kupfer, Zink – diese Spurenelemente sind lebensnotwendig für unseren Organismus. Alles über Funktion, Bedarf und Mangelerscheinungen.

  • Eisen:

Das Spurenelement spielt eine wichtige Rolle bei zahlreichen Stoffwechselvorgängen in unserem Körper. Es ist Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin und maßgeblich am Sauerstofftransport im Organismus beteiligt. Außerdem findet sich Eisen im Myoglobin (Muskelprotein), das dem Muskel als Sauerstoffspeicher dient. Darüber hinaus wird Eisen zur Stärkung des Immunsystems benötigt.

Eisenmangel – Symptome: Müdigkeit, verminderte Leistungsfähigkeit, Infektanfälligkeit, eingerissene Mundwinkel, blasse Haut, brüchige Nägel, Spliss und Verdauungsbeschwerden.

Der tägliche Eisenbedarf von Frauen liegt bei 15 Milligramm. Besonders viel Eisen steckt in Fleisch, Leber, Hülsenfrüchten, Haferflocken, Kürbiskernen und Pistazien.

Gut zu wissen:

Der Körper kann Eisen besser aus tierischer als aus pflanzlicher Nahrung aufnehmen. Schwarzer Tee zusammen mit der Mahlzeit getrunken vermindert die Eisenabsorption.

Achtung: Zu viel Eisen kann schädlich sein, da es sich in Organen (z.B. Leber, Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse) ablagern kann und ihre Funktion beeinträchtigen kann.

 

  • Kupfer:

Der Körper braucht Kupfer für die Produktion der Pigmente und der roten Blutkörperchen. Es trägt zudem zur Knochenbildung, zum Aufbau des Bindegewebes und zur optimalen Funktion des Zentralnervensystems bei. Ferner stärkt es das Immunsystem und beugt Entzündungen vor.

Mögliche Mangelerscheinungen: Blässe, Haarausfall, brüchige Nägel und Knochen, Konzentrationsschwäche, häufige Infekte

Empfohlener Tagesbedarf: 1 bis 1,5 Milligramm. Gute Kupferquellen sind Nüsse, Muscheln, Austern, Leber, Hülsenfrüchte, Kakao, Vollkornprodukte

 

  • Zink:

Das Metall ist unverzichtbar für das Abwehrsystem unseres Körpers und wirkt außerdem entzündungshemmend. Es sorgt auch dafür, dass Insulin, Schilddrüsen-, Wachstums- und Sexualhormone ihre Aufgaben erfüllen können. Überdies wird Zink für die Geschmackswahrnehmung benötigt.

Zinkmangel – Symptome: Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Nachtblindheit, Akne, verzögerte Wundheilung oder Infektanfälligkeit äußern.

Empfohlene Tagesdosis: 7 Milligramm. Reich an Zink sind Fleisch, Eier, Nüsse, Vollkornprodukte

Kohlenhydrate

Die Wahrheit über Kohlenhydrate:

Machen Kohlenhydrate wirklich dick?

Brot, Nudeln und Kuchen aus Weißmehl halten nicht gut satt, so dass man dazu neigt, öfter mal was zwischendurch zu naschen. Die Fettverbrennung klappt besser, wenn man zwischen den Mahlzeiten mindestens 4 Stunden Esspause macht. Wer aus Sorge vor Extrapfunden nur sehr wenig Kohlenhydrate isst, greift zum Ausgleich zu fetteren Lebensmitteln, etwa Wurst und Käse. Fett enthält doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate.

In flüssiger Form können Kohlenhydrate tatsächlich dick machen. Fruchtsäfte und gezuckerte Softdrinks sättigen nicht so gut wie feste Nahrung, wir trinken sie leicht mal literweise. Und sie liefern viele Kalorien, treiben den Blutzuckerspiegel rasch in die Höhe, und damit tritt das Fettspeicherhormon Insulin vermehrt in Aktion. Wer sich regelmäßig Säfte und Limonaden in größeren Mengen gönnt, erhöht sein Diabetes-Risiko.

Fazit:

Wer abnehmen möchte, braucht eine negative Energiebilanz, um vermehrt Fett verbrennen zu können, Das klappt am besten, wenn man bei den Kohlenhydraten – speziell Weißmehlprodukte, Zucker und Süßes bremst. Die haben eine hohe Energiedichte, machen nicht lange satt und haben in punkto Vitamine und Mineralstoffe nicht viel zu bieten. Auf Kohlenhydrate nahezu komplett zu verzichten, ist schwierig durchzuhalten. Vollkornprodukte beispielsweise sind absolut erwünscht, weil sie deutlich mehr Mineralstoffe vor allem Ballaststoffe enthalten.

Abends auf Brot, Nudeln, Kartoffeln verzichten?

Normalerweise verbrennt der Körper rund um die Uhr alle Nährstoffe, egal ob Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrate. Bei Kohlenhydraten gibt es eine Besonderheit: Sobald wir diese essen, wird Insulin ins Blut abgegeben und die Fettverbrennung kurzzeitig gebremst. Je mehr Kohlenhydrate wir verzehren, um so länger bleibt die Fettverbrennungs-Bremse angezogen.

Und wenn man Kohlenhydrate komplett weglässt?

Brot, Kartoffeln, Pasta, Reis & Co. gehören zu einer ausgewogenen Ernährung. Der Körper kann die Kohlenhydrate darin schnell und reibungslos verwerten, um Gehirn und Muskeln rasch Energie zur Verfügung zu stellen.  Würden wir auf Kohlenhydrate verzichten, müsste der Körper die benötigte Glukose aus Eiweiß zusammenbauen – das ist aufwendig und raubt ihm Energie. Wir brauchen Kohlenhydrate außerdem zur Bildung von Serotonin im Gehirn, dem Botenstoff für gute Laune.

Fazit:

Kohlenhydrate sind Gehirnfutter und Muskelbenzin und für den Körper die am schnellsten verfügbare Energiequelle. Außerdem sind Brot und Nudeln aus Vollkorngetreide sowie Kartoffeln gute Quellen für Mineralstoffe.

Eiweiß und Kohlenhydrate besser getrennt essen?

Die Trennung beider Nährstoffe auf dem Teller ist Sinn von Trennkost-Diäten. Bei der Verdauung etwa von Fleisch und Kartoffeln bilden sich gefährliche Giftstoffe, die den ganzen Körper übersäuern, krank und dick machen. Eiweiß und Kohlenhydrate können sehr wohl gemeinsam verdaut werden. Trotzdem nehmen Leute, die sich nach den Regel der Trennkost ernähren, ab – weil sie auf „stark säurebildende“ Produkte wie Wurst, Süßigkeiten, Weißmehlgebäck und Alkohol verzichten.

Lachs

Warum Lachs der Gesundheit gut tut:

Lachs kann ein guter Verbündeter sein, wenn man abnehmen möchte. Er versorgt uns mit Proteinen und gesunden Fetten, die sowohl den Aufbau von Muskulatur als auch die Verbrennung von Fett begünstigen.

Lachs wird als einer der gesündesten Speisefische angesehen. Lachs ist eine reichhaltige Quelle an Proteinen, Omega-3-Fettsäuren und wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Wer schon weiß, wie gesund Lachs ist, der achtet darauf, ihn mindestens 2 Mal pro Woche zu verzehren.

 

Förderung der Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems:

Einer der wichtigsten Gründe, oft Lachs zu essen, ist dessen hoher Gehalt an Omega-3-    Fettsäuren. Diese Nährstoffe schützen unser Herz und die Blutgefäße, indem sie zu einer Senkung des Blutfettspiegels beitragen. Gesunde Nahrungsfette sind wichtig um die Verhärtung der Arterienwände zu verhindern, eine der häufigsten Ursachen für Herzinfarkte und Gefäßerkrankungen des Gehirns.

 

Entzündungshemmende Wirkung:

Die Entzündungsreaktion wird von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst, die in ihrer Gesamtheit bestimmen, ob die Entzündung zur Beseitigung von Problemen oder zur Entstehung von Krankheiten beiträgt.

Wegen der Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren im Lachs lassen sich unangepasste Entzündungsreaktionen kontrollieren, was zum Beispiel bei Arthritis sehr hilfreich ist. Der Verzehr von mindestens 2 Portionen Lachs pro Woche hilft, den entzündungsbedingten Schmerz in den Gelenken zu lindern.

 

Lachs schützt die Knochen:

Ein weiterer wichtiger Nährstoff, den wir unserem Körper mit dem Lachs zuführen, ist das Calcium. Dieser Mineralstoff stellt den Dreh-und Angelpunkt des Calciumhaushaltes dar, in dem das Hormon Calcithonin für die Hemmung des Abbaus von Knochensubstanz verantwortlich ist.

 

Hilfe beim Abnehmen:

Wegen seines hohen Gehaltes an essentiellen Nährstoffen muss es uns nicht verwundern, dass sich Lachs hervorragend für Diäten zur Gewichtsreduktion eignet. Er enthält Proteine und gesunde Fette, mithilfe derer Muskelmasse aufgebaut und überschüssiges Fett abgebaut werden kann.

In 100g Lachs verstecken sich nur 208 kcal, aber sie machen dennoch satt.

 

Verbesserung der Hirnfunktion:

Die Antioxidantien und die Menge an Omega-3-Fettsäuren wie der Docosahexaensäure (DHA), die wir mit dem Fisch zu uns nehmen, stimuliert die Hirnaktivität.

Der regelmäßige Konsum dieser Nährstoffe hebt die Stimmung und vermindert die Freisetzung von Stresshormonen, was unsere geistige Leistungsfähigkeit steigert. Kognitiven Störungen und Erkrankungen wie Morbus Alzheimer wird vorgebeugt.

Es ist zudem nachgewiesen, dass Menschen, die häufig Lachs essen, ein geringes Risiko zur Entwicklung einer Depression aufweisen.

 

Steigerung der Schlafqualität:

Diejenigen die Probleme beim Ein- und Durchschlafen haben, können sich  den Lachs ebenfalls zum Verbündeten machen.

Dieser Fisch liefert Tryptophan, eine Aminosäure, die verstoffwechselt wird und sedierend wirkt, sodass wir besser einschlafen können.

 

Gegenanzeigen zum Konsum von Lachs:

Gesalzener Lachs beispielsweise, ob gefroren, geräuchert kann bei Personen, die an Bluthochdruck leiden oder gegen Flüssigkeitsretentionen kämpfen, kontraindiziert sein.

Wer unter Verdauungsproblemen leidet, Probleme mit der Galle und bei der Fettabsorption hat und eine entsprechende Diät einhält, der sollte ebenfalls auf diesen Fisch verzichten.

 

 

 

 

 

Lebensmittel-Vitamin-D

Wissenswertes über Vitamin D :

Vitamin D  ist ein fettlösliches, bis zu 180 Grad hitzestabiles Vitamin aber lichtempfindliches Vitamin. Es ist das einzige Vitamin, das der Körper selbst bilden kann, nämlich über die Haut bei Sonnenbestrahlung.

Die Vitamin-D-Zufuhr über die Nahrung hingegen hat eine eher untergeordnete Bedeutung für die Vitaminversorgung. Das Vitamin ist für die reibungslose Funktion des Kalzium- Einbaus in den Knochen, für das Wachstum starker Knochen und Zähne, aber auch für die Balance des Kalzium-Phosphatstoffwechsels verantwortlich. Damit ist Calciferol mehr als ein Vitamin, in seiner Wirkungsweise betrachten es Ernährungswissenschaftler als Hormon.

Studien zeigen, dass eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung vor Erkrankungen, wie etwa Brustkrebs oder Prostatakrebs eine schützende Wirkung hat.

Vitamin D wird als „Sonnenvitamin“ bezeichnet. Ein Vitamin-D-Mangel wirkt in jedem Alter schädlich.

Hier ein paar Beispiele:

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schlafstörungen. Wenn diese Symptome im Winter schlimmer werden, könnte ein Vitamin-D-Mangel dahinter stecken.
  • Einlagerung von Kalzium in die Knochen vermindert. Genügend Kalzium mit der Nahrung aufzunehmen, ist nicht genug. Das Mineral muss auch in die Knochen gelangen.
  • Muskelschmerzen
  • Geschicklichkeit eingeschränkt. Muskeln und Knochen funktionieren nur mit ausreichend Vitamin D optimal.
  • Chronischer Vitamin-D-Mangel ist das Risiko erhöht an Prostata-, Brust- oder Darmkrebs zu erkranken
  • Blutdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen. Ein Mangel des „Sonnenvitamins“ kann den Blutdruck ansteigen lassen.

 

Vitamin D beeinflusst…

  • Die Kalzium-Homöostase, darunter versteht man die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm und schützt vor Osteoporose
  • Den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel
  • Den Knochen- und Zahnaufbau
  • Die Kraft der Muskeln
  • Die Zellaktivität im Immunsystem

Bei einem Mangel an Vitamin D können Muskelschwäche, leicht brüchige Knochen oder Muskelschmerzen die Folgen sein.

Vitamin D kommt in 2 Vorstufen vor:

  • Ergocalciferol (Vitamin D2 in pflanzlichen Nahrungsmitteln)
  • Cholecalciferol (Vitmain D3 in tierischen Nahrungsmitteln)

 

Der Körper ist jedoch micht zwingend darauf angewiesen, dass Vitamin D über die Nahrung aufgenommen wird. Nur 10-20% des Vitamin D-Bedarfs werden über die Ernährung gedeckt. Vitamin D wird mit Fett aufgenommen, gelangt in den Körper und wird durch Umbauprozesse in die Leber zu Cacitriol umgewandelt, das den Organismus vor feindlichen Mikroben schützt. Diese Synthese kann jedoch auch in den Nieren stattfinden, dann steuert Calcitriol den Kalzium-Phosphathaushalt im Blut und wirkt somit wie ein Hormon.

Vitamin D: Körpereigene Produktion:

Vitamin D bildet sich auch mithilfe von UVB-Sonneneinstrahlung (zu 80-90% der Vitamin-D-Versorgung)

Zufuhr über die Nahrung:

Die empfohlene Dosis für die Vitamin-D-Zufuhr aus der Nahrung (sofern das Vitamin nicht durch Sonneneinstrahlung gebildet werden kann) liegt bei 20 Mikrogramm.

Den Tagesbedarf von ca. 20 Mikrogramm decken z.B. 10 dag Hering, Lachs oder Makrelen. In pflanzlichen Nahrungsmitteln ist Vitamin D als Vitamin-Vorstufe z.B. in Pilzen enthalten.

Einen geringeren Vitamin-D-Gehalt haben z.B. Leber, Eidotter, Lebertran oder Margarine.

Vitamin D: Die richtige Dosis:

Bei ausgewogener, abwechslungsreicher Ernährung und entsprechendem Aufenthalt im Freien ist eine Vitamin D-Versorgung gut möglich. Vitamin D-Präparate sollten nur bei besonders schweren Mangelzuständen oder von Risikogruppen eingenommen werden.

 

 

acerola

Abwehrkräfte stärken durch Acerola & Co.

Acai, Acerola und Sanddorn können das Immunsystem stärken. Die exotischen Beeren haben einen hohen Vitamin C-Gehalt, der wichtig für die Abwehrkräfte ist.

Das Immunsystem stärken – besonders für die kalte Jahreszeit ist das ein Muss, um gesund zu bleiben. Exotische Beeren schmecken nicht nur gut, sondern haben auch ein hohes Vitamin C-Gehalt, was besonders wichtig für die Stärkung des Immunsystems ist.

Die orange-gelbe Sanddornbeere kommt ursprünglich aus Asien, wächst mittlerweile aber auch bei uns im Norden. Gemeinsam haben die drei Exoten, dass ihnen heilende und auch verjüngende Wirkungen nachgesagt werden – alle drei Früchte sind extrem reich an Vitamin C und anderen Antioxidantien, wie  beispielsweise Vitamin E.

Das weiche, saftige Fruchtfleisch duftet aber eher nach Apfel, schmeckt intensiv säuerlich und hat es wirklich in sich: Mit rund 1700 mg Vitamin C pro 100g ist die Acerola-Kirsche der absolute Star unter den Früchten – selbst Zitrusfrüchte wie Orangen oder Zitronen kommen da nicht mit. Besonders günstig ist aber auch der hohe Anteil von anderen bioaktiven Stoffen in der Acerola – Kirsche, wie Provitamin A, Vitamin B1, B2, B5, Niacin, Eiweiß, Magnesium, Phosphor und Kalzium. Alle zusammen bieten einen ausgesprochen Zellschutz und verstärken die antioxidative Wirkung des Vitamin C zusätzlich.

Acai, Acerola und Sanddorn gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Variationen: als Tee, Saft, Sirup, Bonbons, Tabletten oder sogar als Marmelade. Dabei sollten Sie immer bedenken: Je weniger die Früchte verarbeitet sind, desto besser ist auch die Wirkung auf das Immunsystem!

Direktsäfte und Mus sind in der Regel am wenigsten verarbeitet und enthalten daher noch die meisten Inhaltsstoffe, um der Immunabwehr den benötigten Kick zu geben.

 

 

 

fastenzeit

Fastenzeit: Tipps für den jährlichen Verzicht:

Der Aschermittwoch leitet die jährliche Fastenzeit ein:

40 Tage freiwillig auf geliebte kulinarische Sünden verzichten oder den Körper entgiften und fit in den Frühling starten – es gibt viele Motivationen für eine Fastenkur.

Frühjahrsputz für den Körper:

Damals verzichtete man 40 Tage auf feste Nahrung. Keine Zigaretten, kein Alkohol und keine Süßigkeiten sind häufigsten Sünden denen abgeschworen wird. Kein Wunder, denn fasten ist gesund.

Vielversprechende Vorzüge wie:

  • die Reinigung des gesamten Körpers
  • strahlende, straffere Haut und
  • euphorische Glücksgefühle

werden der Fastenkur nachgesagt.

Der Körper muss selbst Glukose produzieren um seinen Bedarf decken zu können. Dafür bedient er sich zunächst an der Muskulatur.

Aller Anfang ist schwer – so geht fasten:

Bevor es los geht, sollte man sich auf die Fastenkur mit 2 Aufbautagen einstellen. Reis, Gemüse und Obst sind angesagt und entlasten Magen und Darm. Je nach Version werden danach zwischen 300 bis 500 Kalorien in Form von Suppen, Obst- und Gemüsesäften eingenommen.

Fasten verhilft zu innerer Zufriedenheit:

Doch dem der Fastet wird innere Zufriedenheit und Harmonie geboten. Man schläft oft weniger, isst weniger und fühlt sich trotzdem besser. Zum Fasten gehört aber nicht nur den Körper durch Säfte und spezielle Ernährung zu entschlacken, sondern auch durch leichte Bewegungs- und Entspannungsübungen.

Das Bindegewebe erneuert sich, die Konturen werden straffer, Ihre Haut ist glatter und bekommt ein frischeres Aussehen, Hautunreinheiten klingen ab. Nebenbei verlieren Sie auch überflüssige Kilo.

Tipps für die Fastenzeit:

  • Genuss mit allen Sinnen: Jede Mahlzeit zelebrieren, auch wenn es nur eine Suppe ist.
  • Sich belohnen: Ein Massagetermin, ein neues Buch, ein entspannendes Schaumbad. Es gibt viele Möglichkeiten sich selbst etwas Gutes zu tun.
  • Geteiltes Leid ist halbes Leid: Gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin
  • Motiviere dich selbst
  • Sanfte Bewegung: Lange Spaziergänge durch die Natur, Yoga oder Qi Gong sind die beste Ablenkung gegen weltliche Genüsse

Die gängisten Fastenkuren:

Die Teekur:

Trinken Sie viel Tee: Die besten Heilpflanzen zur Entschlackung: Melisse, Löwenzahn, Wermut, Fenchelsamen und Ringelblumen. Auch Tees mit Rooibos und Lapacho helfen beim Fasten.

Die Saftkur:

Im Gegensatz zum Teefasten, nehmen sie beim Saftfasten täglich ein paar Kalorien zu sich. Feste Nahrung ist aber beim Teefasten tabu. Die Säfte bestehen aus Obst und Gemüse, auch Suppenbrühen sind erlaubt.

Schleimfasten:

Wer zu Übersäuerung des Magens neigt, sollte eher dem Schleimfasten den Vorzug geben. Auch wenn diese alles andere als ein Geschmackserlebnis bedeutet. Es gibt verschiedene  Variationen: Aus Buchweizen, Haferflocken oder Gerste.

Fasten nach Hildegard von Bingen:

Diese Fastenform ist kein strenges Fasten mit Verzicht auf feste Nahrung, sondern milde Reduktionskost. Der Darm wird nur mit Flohsamen gereinigt.

 

 

soja

Soja – Produkte:

Soja – Produkte – als Eiweißquelle ein Hit ! Immer mehr Leute essen Tofu oder trinken Sojamilch, da sie ihrem Körper etwas Gutes tun wollen.

Aber Soja Produkte, in zu großen Mengen genossen, können auch Menschen gefährlich für Ihre Gesundheit werden.

Wie gesund ist Soja wirklich?

Vorteile von Soja:

  • Hochwertiges pflanzliches Eiweiß, das alle essentiellen Aminosäuren enthält und gut vom Körper aufgenommen werden kann
  • Hoher Gehalt an B-Vitaminen, Vitamin E und zahlreichen Mineralstoffen und Spurenelementen
  • Eine positive Auswirkung auf den Cholesterinspiegel und die Blutfettwerte
  • Isoflavone, die in der Sojapflanze enthalten sind, wirken wie pflanzliche Östrogene und können den Hormonhaushalt ausbalancieren und bei Frauen Wechseljahresbeschwerden vorbeugen
  • Ein regelmäßiger Sojakonsum kann das Brustkrebsrisiko und bei Männern das Prostatakrebsrisiko senken

 

Nachteile von Soja:

  • Steigende Anzahl von Sojaunverträglichkeit
  • Wegen der Wirkung von Isoflavonen nicht als Säuglingsnahrung geeignet
  • Pflanzliche Östrogene stehen im Verdacht manche Krebsarten zu fördern, wenn dieser bereits ausgebrochen ist
  • Isoflavone können bei manchen Frauen PMS-Beschwerden verstärken
  • In hohen Dosen konsumiert, können Isoflavone die Schilddrüse beeinträchtigen, daher sollte bei bekannter Hypothyreose auf eine sojareiche Ernährung verzichtet werden.
  • Der Sojaanbau wird oft als Raubbau betrieben, deshalb muss beim Kauf Herkunft, als auch Hersteller beachtet werden
  • Von einer Einnahme von Sojapräparaten, oft in Form von Kapseln, wird abgeraten

 

Fazit:

Die Herkunft der Produkte ist wichtig, weshalb Bio-Soja aus Europa, das zu 100% gentechnikfrei ist, bevorzugt werden sollte. Gerade bei Soja spielt die Verarbeitung sowie weitere Zusatzstoffe eine wichtige Rolle. Bei einer Sojaunverträglichkeit können vergorene Sojaprodukte wie Tempeh und Miso trotzdem genossen werden, da die Proteine durch den Gärvorgang leichter zu verdauen sind.

Viele sich vegan ernährenden Menschen greifen oft zu Sojaprodukten, ein übermäßiger Konsum kann sich jedoch negativ auf das Wohlbefinden auswirken. Auch wenn Soja eine hervorragende Eiweißquelle ist, wird gerade Männern geraten, Soja nur in Maßen zu konsumieren. Bei Frauen mit Fruchtbarkeitsproblemen oder PMS-Beschwerden kann ein weitgehender Verzicht auf Sojaprodukte zur Besserung führen.

Soja lässt sich mit anderen Eiweißquellen wie Mandeln, Kichererbsen oder Sonnenblumenkernen kombinieren und so auf ein gesundes Maß reduzieren. Allgemein ist eine ausgewogene Ernährung wichtig für unsere Gesundheit, in die durchaus das ein oder andere Sojaprodukt integriert werden kann.

 

Sojaalternativen:

  • Speise bzw. Süßlupine
  • Kichererbsen oder andere Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen als Proteinquelle statt Soja
  • Tofu aus Kichererbsen
  • andere pflanzliche Milchsorten

 

durchblutung

Tipps zur Verbesserung der Durchblutung:

Einer der ersten Symptome, die bei einer gestörten Durchblutung auftreten, ist das Kribbeln in Armen und Beinen.

Bluthochdruck, ein erhöhter Cholesterinspiegel, Kopfschmerzen, Schwinden alle diese Beschwerden können mit einer gestörten Durchblutung in Zusammenhang stehen und mindern unsere Lebensqualität.

Eine bewusste Ernährung, so natürlich wie möglich:

In Wirklichkeit ist eine gesunde Ernährung aber gar nicht so schwierig.

  • Prioritäten setzen bei Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten. Diese sind wesentlich gesünder als irgendeine Fertig- oder Tiefkühlkost.
  • Auf Fleisch sollte mann nicht verzichten. Allerdings reichen 1 bis 2 Portionen Fleisch pro Woche und nach Möglichkeit sollte es mageres Fleisch sein, sowie Geflügel, Hühnchen oder Truthahn.
  • Wasser ist der beste Durststiller. Gezuckerte Getränke bieten keinen gleichwertigen Ersatz.
  • Süßigkeiten, Bonbons und ähnliche Produkte sind sehr kalorienreich. Der in ihnen enthaltene Zucker ist für die Gesundheit nicht zuträglich, genauso wenig wie Salz. Am besten stark süße oder gesalzene Lebensmittel zu vermeiden.

Jeden Tag etwas Bewegung für eine gesunde Durchblutung:

  • Jeden Tag etwa eine halbe Stunde spazieren
  • Schwimmen 1 oder 2x pro Woche ist sehr gelenkschonend

Ja zu Vitamin C :

  • Vitamin C spielt eine fundamentale Rolle in der Gesundheit des Herzens und des gesamten Herz-Kreislauf-Systems. Vitamin C ermöglicht es dem Organismus, eine Ansammlung von Cholesterin in den Arterien zu vermeiden.
  • Regelmäßiger Vitamin C-Konsum führt zu elastischeren, gesünderen Blutgefäßen.
  • Vitamin C regt die Produktion von Bindegewebsfasern an, die einen Großteil der Arterienwände ausmachen. So können Arterien regeneriert und stabilisiert werden; die Durchblutung wird verbessert.

Es ist wichtig zu wissen, dass der menschliche Körper kein Vitamin C synthetisieren kann. Wir sollten darauf achten solche Lebensmittel aufzunehmen, die viel Vitamin C enthalten.

  • Orangen
  • Grapefruits
  • Zitronen
  • Kiwis
  • Erdbeeren
  • Papaya
  • Guaven
  • Brokkoli
  • Paprika

 

Ja zu einer Knoblauchzehe auf nüchternen Magen:

Dank der in ihm enthaltenen, essentiellen Nährstoffe lassen sich der Cholesterinspiegel

senken und die Bildung von Plaques in den Arterien reduzieren. So effektiv einer

Atherosklerose vorgebeugt.

 

Ja zu solchen Fettsäuren, die deinem Herz gut tun:

Es gibt allerdings ein paar Fettsäuren, auf die unser Herz angewiesen ist und wir sind gut

damit beraten, solche Fette mit der Nahrung aufzunehmen, um unser Herz zu unterstützen

und eine gesunde Durchblutung zu gewährleisten.

 

Es handelt sich um Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren, die Teil einer

gesunden Ernährung sind und folgende Wirkungen vermitteln:

  • das Risiko von Herzrhythmusstörungen wird gesenkt
  • der Blutspiegel der Triglyceride wird gesenkt
  • der Ablagerung von Plaques in den Arterien wird vorgebeugt
  • der Blutdruck wird gesenkt

 

Deshalb ist es empfehlenswert, folgende Lebensmittel in der Diät zu berücksichtigen:

  • Nüsse
  • Erdnüsse
  • Mandeln
  • Lachs
  • Ölsardinen
  • Makrele
  • Thunfisch
  • Avocado
  • Leinöl
  • Sonnenblumenöl
Pro- und Präbiotische Lebensmittel

Die 15 besten Präbiotika und Probiotika für unsere Gesundheit:

Sowohl Präbiotika als auch Probiotika fördern eine gesunde Verdauung und stärken unser Abwehrsystem, denn sie unterstützen die physiologische Darmflora und vermeiden die Vermehrung schädlicher Bakterien.

Präbiotika und Probiotika sind nicht dasselbe:

Jene Bakterien sind Probiotika und sie stecken klassischerweise im Joghurt, aber auch im Sauerkraut oder in daraus zubereiteten Gerichten. Diese Bakterien unterstützen die Darmflora direkt.

Präbiotika:

  • Präbiotika dienen den Bakterien im Verdauungstrakt (und damit auch den Probiotika) als Substrat.
  • Präbiotika stärken die „guten Bakterien“, die wiederum das Wachstum der „schlechten Bakterien“ hemmen.
  • Der Konsum von Präbiotika führt letzten Endes zu einer verbesserten Absorption von Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium und zu einer insgesamt verbesserten Verdauung.

Probiotika:

  • Die WHO bestimmte kürzlich mit ihren Erkenntnissen zu verarbeitetem Fleisch und Krebs die Schlagzeilen bestimmte, definiert Probiotika als lebende Mikroorganismen, die, in ausreichender Menge verabreicht, unsere Gesundheit fördern können.
  • Es handelt sich um Darmbakterien und ohne Darmbakterien wäre eine Verdauung der verzehrten Lebensmittel überhaupt nicht möglich.
  • Die Darmflora selbst ist Veränderungen unterworfen, die sie aufgrund unserer Ernährung, unseres Lebensstils, eventuellem Stress und der Einnahme von Medikamenten erfährt.
  • Eine ihrer wichtigsten Aufgaben besteht darin, die übermäßige Vermehrung pathogener Keime zu verhindern.
  • Der Verzehr von Probiotika, zum Beispiel in Form fermentierter Milchprodukte, schützt uns also vor einer Vielzahl von Erkrankungen.

Präbiotische Lebensmittel, die Tag für Tag genossen werden können:

Artischocken:

Artischocken tun nicht nur unserer Leber gut, sondern sind auch ausgezeichnete Präbiotika. Sie enthalten bedeutende Mengen Inulin, ein wichtiges Präbiotikum.

Zichorienwurzel:

Das Lebensmittel, das bezüglich des Gehaltes an Präbiotika wie Inulin an zweiter Stelle steht, ist die Zichorienwurzel.

Knoblauch:

Auch Knoblauch enthält viel Inulin.

Zwiebel:

Die Zwiebel, roh oder gekocht gegessen, versorgt den Organismus ebenfalls mit Inulin.

Porree:

Inulin, dieses wichtige Präbiotikum, steckt auch im Porree. Durch den Konsum dieses leckeren Gemüses unterstützt man die Darmflora.

Weizenkleie:

Weizenkleie ist ebenfalls ein Lebensmittel, das reich an Präbiotika ist und daher einen Platz auf dem Speiseplan verdient.

Weizenmehl:

Weizenmehl sollte gekocht und nicht im Übermaß konsumiert werden, um nicht zuzunehmen, den Organismus jedoch mit Präbiotika zu versorgen.

Banane:

Im Vergleich zu den vorher genannten Lebensmittel enthält sie zwar nur geringe Mengen Inulin, aber sie lässt sich zum Beispiel hervorragend kombinieren.

 

Die besten Probiotika für den täglichen Konsum:

Kefir:

  • Kefir ist fermentierte Kuh- oder Ziegenmilch. Kefir schmeckt säuerlich und tut im Gegensatz zur reinen Milch einfach gut, denn während des Fermentationsprozesses wird der Milchzucker nahezu vollständig umgewandelt.
  • Kefir kann flüssig oder in Form von Kefirkörnern konsumiert werden und passt sehr gut zum Frühstück.
  • Kefir gehört zu den Lebensmitteln, die den höchsten Gehalt an lebenden Mikroorganismen aufweisen.
  • Wer regelmäßig Kefir zu sich nimmt, hemmt effektiv die Vermehrung krankheitserregender Bakterien im Darm.

 

Sauerkraut:

  • Sauerkraut ist wohl das zweitbeste Lebensmittel, um unsere Darmflora zu stärken.
  • Sauerkraut ist fermentierter Weißkohl, manchmal auch Spitzkohl, der viele Bakterien der Gattungen Lactobacillus und Bifidubacterium enthält.
  • Sauerkraut unterstützt die physiologische Darmflora und trägt zur Aufrechterhaltung des pH-Werts im Dünndarm bei, wovon die Funktion verschiedener Nahrungsenzyme abhängt.
  • Sauerkraut ist reich an den Vitaminenn A,B1,B2 und C und an Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor.

 

Weitere Lebensmittel, in denen Probiotika stecken:

  • Naturjoghurt
  • Miso – Suppe
  • Kombucha
  • Oliven
  • Dunkle Schokolade