Month: August 2015

herz

16 Lebensmittel für ein gesundes und starkes Herz:

Das Herz ist der Motor unseres Lebens und leistet Tag für Tag Unglaubliches. Leider steigt die Zahl der Herz – Kreislauferkrankungen.

Nachfolgende Lebensmittel wirken sich besonders positiv auf die Herzgesundheit aus.

  • Mandeln: Mandeln enthalten reichlich gesunde Ballaststoffe, Eiweiß, Vitamin E, Kalzium, Kalium und Magnesium. Täglich sollten etwa 30 Gramm Mandeln gegessen werden.
  • Avocado: Das fettreiche Fruchtfleisch der Avocado enthält wichtige Nährstoffe. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sorgen für einen guten Cholesterinspiegel. Außerdem versorgt die Avocado den Körper mit Vitamin B6, Vitamin E, Kalium, Magnesium und Kupfer. Das enthaltene Tryptophan sorgt für Ruhe und Entspannung.
  • Goji-Beeren:  Immer mehr erreicht diese Beere an Beliebtheit, und das auch zu Recht: Denn Goji-Beeren sind reich an Vitamin C, Vitamin B1, Vitamin B2 und Vitamin A.
  • Kirschen:  Kirschen sind ein beliebtes Obst und eine gesunde Nascherei in den Sommermonaten. Die Stoffe Carotin, Folsäure, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Mineralstoffe, wie Kalium, Magnesium, Eisen, Kalzium und Phosphor wirken stärkend auf unseren Organismus. Das Nervensystem, die Blutbildung und der Knochenaufbau profitieren davon. Durch ihre entwässernde Wirkung entlasten sie das Herz-Kreislaufsystem, die Nieren und Leber.
  • Melonen:  Vor allem Wasser- und Honigmelonen begünstigen den Blutfluss und wirken somit effektiv der Entstehung von Blutgerinnseln entgegen.
  • Knoblauch: Knoblauch kann vor Ateriosklerose schützen, weiters verbessert er den Blutfluss und kann hohen Blutdruck auf natürliche Weise senken.
  • Rote Rüben:  Durch ihren hohen Mineralstoff- und Vitamin Gehalt ist sie sehr gesund und stärkt das Immunsystem. Vor allem versorgen die Roten Rüben den Körper mit wichtiger Folsäure. Dieses Vitamin schützt vor Herz- und Krebserkrankungen. Ein weiterer Folsäure-Lieferant ist grünes Gemüse, wie Brokkoli, Mangold oder Spinat.
  • Fisch:  Fisch versorgt den Körper mit wichtigem Eiweiß und mit Omega-3-Fettsäuren.  Diese Fettsäuren fördern die Flexibilität der Blutgefäße, unterstützen die Durchblutung, schützen vor Herzinfarkt und beugen Blutgerinsel vor. Besonders der Genuss von Lachs ist dabei empfehlenswert. Bereits zwei Fischmahlzeiten pro Woche senken das Risiko für Herzkrankheiten um mehr als 30 Prozent. Kalt gepresste biologische Pflanzenöle sind ebenso reich an Omega-3-Fettsäuren.
  • Zwiebel : Die Zwiebel ist ein wahres Wunderheilmittel und findet bei zahlreichen Krankheiten Anwendung. Die Heilpflanze wirkt sich unter anderem positiv auf den Blutzuckerspiegel, auf den Cholesterinspiegel und das Herz-Kreislaufsystem aus.
  • Tomaten:  Die Tomate zählt weltweit zu den beliebtesten Gemüsesorten, so verfeinert sie zahlreiche Gerichte oder kann roh gegessen werden. Weitere Bestandteile sind: Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin C, Vitamin E, Niacin, sekundäre Pflanzenstoffe, Mineralstoffe, Lycopin. Der rote Farbstoff Lycopin hat eine antioxidative, krebsvorbeugende und stärkende Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem.
  • Grapefruit:  Die Grapefruit ist eine wahre Powerfrucht. Zum einen besticht sie mit ihrem hohen Vitamin C – Gehalt, zum anderen hilft sie beim Abnehmen. Der enthaltene Stoff Carnintin ist für die Umwandlung von  Fett in Energie notwendig.
  • Weißdorn:  Weißdorn gilt als natürliches Herzmittel und wird außerdem bei Kreislaufbeschwerden und bei Bluthochdruck eingesetzt. Die Inhaltsstoffe der Pflanze können den Blutdruck regulieren.
  • Dill: Die Heilpflanze Dill besitzt einen sanften Anisduft und ist als Gewürz für Fischgerichte, Suppen oder Salate sehr beliebt. Dill hat eine beruhigende Wirkung auf das Herz, hilft bei Schlafstörungen, Bluthochdruck und Nervosität.
  • Beeren:  Die Inhaltsstoffe der verschiedenen Beeren, wie Heidelbeere oder Johannisbeere schützen vor Ablagerungen in den Blutgefäßen. Der Farbstoff Anthocyane in Brombeeren fördert die Durchblutung, schützt die Gefäße und senkt den Blutdruck.
  • Hafer und Gerste:  Hafer und Gerste wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus und stärken die Blutgefäße.
  • Dunkle Schokolade: Schokolade mit einem hohen Kakaogehalt hat eine blutdrucksenkende Wirkung. 6 Gramm täglich davon reichen schon völlig aus.

Heißhunger vorbeugen:

Der plötzliche Heißhunger lässt viele Menschen zu allem greifen, was an Essbarem schnell zur Verfügung steht. Wer häufig unter Heißhungerattacken leidet, hat meist immer etwas Süßes in Griffweite.

Von regelmäßigen Heißhungerattacken sind nicht alle Menschen betroffen. Einige sind über viele Stunden leistungsfähig, ohne zwischendurch etwas zu essen.

Viele Betroffene haben in dieser Situation vor allem ein Verlangen nach etwas Süßem. Wer einen ausgeprägten Heißhunger hat, muss dem Drang, schnellst möglichst etwas zu essen befriedigen. Es werden dann große Mengen von Lebensmitteln in sich hineingestopft.

 

Was die Ursachen für Heißhungerattacken:

Das Gefühl des Hungers ist physiologisch eine ganz normale Reaktion des Körpers, um anzuzeigen, dass er die Zufuhr von Nährstoffen benötigt. Im komplizierten Zusammenspiel des körpereigenen Stoffwechselprozesses spielt der Insulinspiegel im Blut eine große Rolle bei der Auslösung des Hungergefühls. Insulin ist ein Enzym, welches dafür sorgt, dass Glukose aus dem Blut in die Zellen geschleust werden kann.

 

Ist der  Nährstoff Glukose zur Versorgung des Gehirns, der Nervenzellen und aller anderen Körperzellen aus dem Blut durch die Zellwände in die Zelle hinein diffundiert, sinkt der Blutzuckerspiegel. Die Insulinausschüttung wird reduziert. Die aktuelle körperliche und seelische Verfassung spielt beim Verlangen nach Nahrung oder der Ablehnung, etwas zu essen, ebenfalls eine große Rolle.

 

Erkrankungen als Ursache für Heißhunger:

Wer an Diabetes mellitus erkrankt ist, kann leicht in eine Unterzuckerung des Blutes geraten. Auch eine unbehandelte Überfunktion der Schilddrüse, der regelmäßige, starke Alkoholgenuss, Essstörungen, wie Bulimie oder Leber – und Tumorerkrankungen können zu Phasen des Heißhungers führen.

 

Wie lässt sich Heißhunger vermeiden?

  • bei einer vollwertigen Ernährung, die aus frischen Produkten zubereitet wird, stellen sie die regelmäßig quälenden Heißhungerattacken erst gar nicht ein.
  • der Verzehr von Vollkornprodukten sorgt für einen gleichmäßigen Blutzuckerspiegel
  • ausreichendes Trinken hemmt den Appetit und  Durst wird oft auch mit Hunger verwechselt
  • regelmäßige Mahlzeiten sorgen für Kontinuität in der Versorgung mit Nährstoffen
  • Stress bekämpfen. Denn durch Süßes werden die Nerven bei Stress beruhigt. Besser ist jedoch bei Stress eine Runde zu Joggen, Entspannungsübungen zu erlernen.
gesunde-oele-fette

Von guten und bösen Fetten:

Fett hat nicht den besten Ruf und gilt gemeinhin immer noch als Dickmacher Nummer eins. Dabei sind nicht alle Fette grundsätzlich ungesund. Einige können sogar beim Abnehmen helfen!

 
Fett: Die Fakten 1-5:

Unser Körper braucht Fett:

Fette sind für uns nicht nur als Energiequelle lebensnotwenig. Viele wichtige Vitamine (u.a. A,D,E und Carotin) kann der Körper ohne Fett nicht verwerten.

Pro Tag maximal 80 Gramm Fett:

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt maximal 80 g Fett pro Tag.

Gesättigte Fettsäuren am besten reduzieren:

Gesättigte Fettsäuren (z.B. aus Butter, Schmalz, Fleisch, Fertiggerichten) sollte man nur selten zu sich nehmen. Denn sie können u.a. den Cholesterinspiele erhöhen.

Gesättigte Fettsäuren machen dick:

Unser Körper speichert die Energie aus gesättigten Fettsäuren direkt im Fettgewebe. So sammeln sich unliebsame Pölsterchen ab.

Ungesättigte Fettsäuren sind wichtig:

Gemeinhin als viel gesünder gelten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Sie sind essenziell, unser Körper braucht sie, kann sie aber nicht herstellen.

 

Fett: Die Fakten 6-10:

Die Figur freut sich über Rapsöl:

Die einfach ungesättigte Fettsäure Ölsäure (z.B. aus Oliven –oder Rapsöl, Avocados und Nüssen) kann den Cholesterinspiegel senken und unterstützt den Stoffwechsel.

Omega-3- Fettsäuren zum Abnehmen:

Die mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren beeinflussen den Fettstoffwechsel günstig. Sie bauen Neutralfette ab und fördern das gute HDL-Cholesterin.

Omega-6-Fettsäure: Aufs Verhältnis achten:

Auch Omega-6-Fettsäuren wie Linolsäure sind gesund, wir nehmen aber heute zu viel davon zu uns. Optimal ist ein Verhältnis von 4:1 (Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren).

Fisch und Öle sind Top-Lieferanten:

Omega-3-Fettsäuren stecken vor allem in fettem Fisch wie Lachs und Makrele, aber auch in Leinöl. Omega-6-Fettsäuren hauptsächlich in Pflanzenölen (z.B. Distelöl ).

Ungesunde Transfette:

Bei der industriellen Härtung von Pflanzenölen (z.B. für Gebäck, Frittiertes oder Chips) können Transfette entstehen, die u.a. das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

 

 

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Machen Nüsse fit oder fett ?

Nüsse sind eine Wohltat für Ihr Herz und Ihre Blutgefäße. Bereits mehrere Portionen Nüsse in der Woche bieten Ihnen einen Schutz vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Der regelmäßige Verzehr von Nüssen kann aber auch Ihr Risiko für Diabetes und nachweislich sogar das für Bauchspeicheldrüsenkrebs reduzieren.

Wenn man es mit der Menge nicht übertreibt, sind Nüsse auf alle Fälle mehr Fitmacher als Fettmacher.

Nüsse sind voller wertvoller Nährstoffe:

Botanisch gesehen sind Nüsse Früchte und gehören zum Schalenobst. Ihre Inhaltsstoffe unterscheiden sich allerdings wesentlich von denen anderer Obstfamilien.

So enthalten Nüsse im Gegensatz zu den meisten Früchten nur sehr wenig Wasser, dafür aber reichlich Fett, Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate und Ballaststoffe.

Nüsse sind daher eine hochkonzentrierte Nahrung mit extrem hoher Nährstoffdichte.

 

Nüsse sind Kalorienbomben:

Denn: Nüsse liefern reichlich Kalorien – 100 g Walnüsse können schon ein Drittel des Kalorienbedarfs eines durchschnittlichen Menschen abdecken.

Kein Snack für Zwischendurch, sondern eigene Mahlzeit:

Gerade für Sportler und Eilige empfiehlt es sich ein Mix: Nussmischungen geben gemeinsam mit Obst oder Trockenfrüchten so richtig Power, sind einfach mitzunehmen und deshalb auch für unterwegs ideal und ohne viel Aufwand eine gesunde Mahlzeit.

Hochwertige Fette in Nüssen:

Nüsse sind sehr fettreich, besonders Walnüsse und Haselnüsse liefern bereits 60% Fett . Es handelt sich dabei jedoch vorwiegend um hochwertige mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Vor allem  Walnüsse weisen einen relativ hohen Omega-3-Fettsäure-Anteil auf.

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12 gesunde Lebensmittel, die den Muskelaufbau fördern:

„No pain, no gain!“ ist das Mantra aller Menschen, die größtmögliche Fitness anstreben und sich einen muskulösen Körper antrainieren wollen.

  • Eier : Wir brauchen Eier ! Das in Eiern enthaltene Protein wird zu 100% vom Körper aufgenommen, sie haben also eine biologische Wertigkeit von 100 .
  • Fisch: Eine andere Top-Proteinquelle ist Fisch. Und hier freuen sich die Muskeln nicht nur über das Eiweiß, sondern auch über die Omega 3 Fettsäuren, die den Muskelaufbau unterstützen.
  • Fleisch: Fleisch ist ein guter Eiweiß – Lieferant und kommt in der biologischen Wertigkeit fasst an Eier ran. Allerdings sollte man von fetten Stelzen die Finger lassen, und lieber zu magerem Rind- oder Putenfleisch greifen. Rindfleisch aus artgerechter Haltung überzeugt darüber hinaus mit Omega-3 Fettsäuren, Pute enthält das wichtige Vitamin B6, das den Proteinstoffwechsel ankurbelt.
  • Nüsse: Wenn man trainiert , ist eine fettarme Ernährung meistens sinnvoll. Man sollte jedoch darauf achten, dass man die richtigen Fette in ausreichender Menge zu sich nimmt. Walnüsse, Paranüsse und Mandeln – gern als Snack zwischen den Mahlzeiten – enthalten nicht nur Protein und die richtigen Fette und Fettsäuren, sondern auch Kalium, Magnesium und Eisen. Die Walnüsse gelten als die Stars , aber Pistazien sind der Geheimtipp: hoher Kaliumgehalt und 20,8 Prozent Eiweiß pro 100 Gramm.
  • Magertopfen und Hüttenkäse:  Diesen Milchprodukten haftet das Image geschmacklich gewöhnungsbedürftiger Diät-Produkte an. Andererseits sind beide Produkte fettarm und haben einen hohen Eiweißgehalt.
  • Ingwer:  Ingwer hilft beim Laktat-Abbau im Muskelgewebe. Die Wurzel verbessert die Durchblutung. Sie wirkt anregend. Ingwer macht fit fürs Training.
  • Brauner Reis: Besonders empfehlenswert ist der braune Reis, der auch als Naturreis oder Vollkornreis im Handel ist.
  • Bohnen: Bohnen kombinieren Proteine mit Kohlenhydraten, sind also – richtig eingesetzt – optimales Kraftfutter für den Trainierenden. Uns – sehr wichtig – sie liefern Zink.
  • Soja- Bohnen:  Favorit ist eindeutig die Soja-Bohne, die es auf 37,6 Gramm pflanzliches Eiweiß je 100 Gramm bringt , ein Top-Wert.
  • Kidneybohnen:   Eine geschmackliche Alternative sind Kidneybohnen.
  • Harzer Käse:  Der Harzer genannte Sauermilchkäse ist jedoch das totale Gegenteil. Schlanke 0,7 Prozent Fett und 30 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm. Harzer macht Muskeln .
  • Wasser :   Ohne Wasser geht beim Muskelaufbau gar nichts. Muskeln bestehen zu 75 Prozent aus Wasser. Mindestens 2 Liter trinken.
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Light Produkte: Schlankmacher oder Gesundheitskiller ?

Studien haben allerdings ergeben, dass natürliche Fette wesentlich schneller abgebaut werden als die verwendeten Künstlichen.

Light, Zero, Fasten und Co. – weniger Kalorien für eine bessere Figur, derzeit sind besonders leichte Produkte voll im Gesundheitstrend.

Auch essen manche Menschen von Light-Produkten größere Portionen, wodurch sich ebenso wenig eine verringerte Energiezufuhr ergibt.

Eine Studie von Forschern hat zudem ergeben, dass künstliche Süßstoffe vermehrt Heißhungerattacken auslösen.

Heißhunger ist also eine mögliche Konsequenz der künstlich gesüßten, leichten Alternativen. Auch hat beispielsweise Zucker reduzierte Schokolade keinen „light Effekt“, denn das Fett ist die Energie liefernde Hauptkomponente bei diesem Produkt.

 

Wie gesund sind Light-Produkte?

Lightprodukte sollten daher in Ihrem täglichen Speiseplan nur in geringen Mengen vorkommen. Wenn Sie auf Lightprodukte nicht verzichten wollen , dann denken Sie daran, das diese nur dann light sind, wenn Sie nicht mehr davon trinken oder essen als vom normalen Produkt.

Und denken Sie vorallem aber auch daran, das diese Produkte auf jeden Fall industriell bearbeitet wurden und viele chemische Zusatzstoffe zum Einsatz kommen. Denken Sie auch an mögliche Unverträglichkeiten gegenüber diesen.

Ein paar Light-Ernährungstipps:

  • Ersetzen Sie in Getränken Zucker durch Honig!
  • Sparen Sie mit Fett beim Kochen!
  • Ersetzen Sie herkömmliche Fette durch hochwertige Pflanzenöle (z.B. Olivenöl)
  • Essen Sie kleinere Portionen (das wären dann auch light-Portionen)
  • Bevorzugen Sie Kochmethoden ohne Fett
  • Bratkartoffel dünn geschnitten und im Backrohr gebacken sind genauso lecker wie Chips oder frittierte Pommes
  • Greifen Sie lieber zum mageren Stück Fleisch
  • Braten Sie Fleischstücke in beschichteten Pfannen im eigenen Saft, anstatt diese zu frittieren, panieren oder Ähnliches
  • Nehmen Sie bei Milchprodukten die fettärmeren (wenn Sie die Fettaufnahme reduzieren wollen).
  • Der Salat muss nicht unbedingt in Öl schwimmen. Wenige Tropfen Öl, dafür Hochwertiges, verbessern sogar das Aroma.
  • Bevorzugen Sie gedünstetes Gemüse statt Gemüse in Rahmsaucen oder Mehlschwitze.
  • Lassen Sie beim Grillen die dicken, fettigen Saucen weg.
  • Ersetzen Sie die Rahmsauce durch eine frische Joghurtsauce!
  • Süßes Obst (Banane, Ananas, …) stillt den Heißhunger auf Süße
  • Ersetzen Sie normale Schokolade durch Bitterschokolade

 

Natur pur

Auf jeden Fall sollten Sie daher in Zukunft natürlichen, hoch qualitativen Lebensmitteln unbedingt den Vorzug geben

 

 

 

lowcarbpyramid

LOW CARB Ernährung:

Seit einigen Jahren gibt es den Begriff der Low Carb Ernährung. Carb steht dabei für Kohlenhydrate, bei der Low Carb Diät steht also Kohlenhydratminimierung im Vordergrund des Konzepts.

Kohlenhydrate sind wichtig für die Energielieferung des menschlichen Körpers . Da dieser ständig Nachschub für Atmung, Stoffwechsel, Herzschlag und  Körpertemperatur benötigt, ist eine gute Verwertung der Kohlenhydrate entscheidend.

Kohlenhydrate bestehen aus Zuckermolekülen, die von Einfach- bis Vielfachzucker reichen. Damit der Körper den Zucker verwerten kann, muss er in Einfachzucker, Glukose, vorliegen.

Die Aufnahme der Moleküle in den Zellen sorgt für den Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Insulin hat eigentlich die Aufgabe, einen zu hohen Blutzuckerspiegel wieder zu senken – es steuert die Aufnahme des Zuckers zur Energiegewinnung und Speicherung in die verschiedenen Körperzellen.

 

Low Carb Ernährungsplan:

Für die Low Carb Ernährung ist es wichtig, genügend Zeit zwischen den Mahlzeiten zu lassen, um den Insulinspiegel nicht zu hoch zu halten. Darüber hinaus soll der Körper die Fette als Energiequelle nutzen und nicht die Kohlenhydrate.

Bei einem Gesamtbedarf von 2000 Kilokalorien pro Tag geben Experten normalerweise 1100 davon Kohlenhydrate an, also rund 260 Gramm. Bei der Low Carb Ernährung sollten Kohlenhydrate nur rund 20 Prozent des täglichen Energiebedarfs ausmachen. Zu den Nahrungsmittel, die bei dieser Ernährung in Frage kommen gehören:

Eier, Fisch, Fleisch (Kalb, Rind, Geflügel, Lamm) , Nüsse, Obst (Beeren, Pfirsiche, Melonen, Äpfel, Rhabarber) , Gemüse (Spinat, Salat, Brokkoli,  Kräuter, Pilze, Avocado, Gurke)

 

Kohlenhydratminimierung: was bei Low Carb vermieden werden sollte:

Lebensmittel mit vielen Kohlenhydraten werden stark eingeschränkt

Reis, Nudeln, Kartoffeln, Brot

In vielen Fällen empfehlen Ernährungsexperten bei der Umstellung zunächst vollständig auf Kohlenhydrate zu verzichten, dies aber nur für einen geringen Zeitraum von bis zu zwei Wochen. In dieser Zeit sind Obst und Gemüsesorten ebenfalls nicht erlaubt. Danach erhöht sich die Anzahl an kohlenhydratreichen Lebensmitteln, um zu einem konstant niedrigen Wert zu kommen.

Low Carb Gerichte:

Ein Vorteil der Low Carb Ernährung ist, dass sich relativ selten ein Hungergefühl einstellt, da Fette und Eiweiße sehr satt machen.

Als alternative Beilagen zu den Klassikern Reis, Kartoffeln, Nudeln oder Pommes können beispielsweise Soja, Tofu, Salat und Gemüse dienen. Milchprodukte sind erlaubt, jedoch gehören die meisten Joghurts, Kuhmilch und Light-Käse nicht dazu. Auf Alkohol und Süßigkeiten ist ebenfalls zu verzichten.

Zu den wichtigsten Grundsätzen gehören drei Mahlzeiten pro Tag und am Abend sollten auf keinen Fall Kohlenhydrate auf dem Speiseplan stehen oder wenn, dann nur mit unter 20 Gramm pro Portion.

Eine vollständige No Carb Ernährung wird von keinem Experten empfohlen, denn das Gehirn, das pro Tag 20 Prozent der Gesamtenergie des Körpers verbraucht, kann nur mit Hilfe von Kohlenhydraten arbeiten. Es verwertet weder Fette noch Eiweiße.

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Wieviel Eiweiß braucht der Mensch?

Eiweiße oder Proteine gehören mit zu den wichtigsten Baustoffe des Körpers – sie sind am Aufbau von Organen, Hormonen, Zelle und insbesondere am Muskelaufbau und Muskelwachstum beteiligt.

Muskelwachstum – wenig ist genug!

50 Prozent aus tierischen Eiweiß und 50 Prozent aus pflanzlichen Eiweiß bestehen

Tierische Eiweißquelle sind z.B. : Milch, Käse, Eier, Fleisch und Fisch. Bei den pflanzlichen Nahrungsmitteln zählen besonders Getreide und Hülsenfrüchte zu den Hauptlieferanten.

Bedarf von Sportlern:

Leistungssportler oder Kandidaten fürs Krafttraining, die Muskeln aufbauen wollen, sollten laut Expertenempfehlung  1,2 bis 1,7 g pro Kilogramm Eiweiß zu sich nehmen.

Ausdauerathleten haben einen geringfügig erhöhten Proteinbedarf: Es wurde festgestellt 20 bis 30 Gramm Eiweiß bei einem Wettkampf zur Energiegewinnung wird  verstoffwechselt.

Zu viel Protein fördert nicht das Muskelwachstum, sondern wird als Energielieferant genutzt.

Daher sollten bei übermäßiger Proteinzufuhr sehr viel getrunken werden, um die Nieren gut „durchzuspülen“.

 

 

joghurt

Alles übers Joghurt…

Eine hohe Anzahl an Produkt typischen Joghurt Kulturen ist Maßstab für eine hohe Produktqualität. In Joghurts, die mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet werden, muss eine bestimmte Menge an eben diesen Produkt typischen Joghurtkulturen enthalten sein.

Mit diesem Kriterium wird sichergestellt, dass die Milchsäuregärung erfolgreich verlaufen ist und die Milchprodukte keiner Wärmebehandlung unterzogen wurden.

Außerdem helfen lebende Joghurtkulturen Personen mit Laktoseintoleranz dabei, die enthaltene Laktose besser zu verdauen.

 

Joghurtarten:

In Sachen Form und Festigkeit unterscheidet man zwischen stichfestem und cremig gerührtem Joghurt. Stichfestigkeit entsteht einerseits durch die spezielle Reifung, auch dadurch, dass man das Joghurt nach der Dicklegung nicht mehr umrührt. Der Geschmack von Joghurtprodukten kann von mild bis säuerlich  variieren. Der Zusatz „mild“ bedeutet etwa, dass anstelle der stark säuernden Lactobacillus bulgaricus – Kulturen weniger stark säurende Kulturen verwendet wurden.

Joghurt gibt es in unterschiedlichen Formen und kann entweder aus Vollmilch, fettreduzierter, fettarmer und fettfreier Milch hergestellt werden. Verschiedene Arten sind organischer, Ziegen- oder Sojajoghurt, protein- und ballaststoffreicher Joghurt und griechischer Joghurt. Griechischer Joghurt ist dicker.

Fruchtjoghurt enthält oft jede Menge künstlicher Aromen statt frischer Früchte. Achten Sie daher auf die Fruchtmenge, angegeben als „Fruchtgehalt“ . Sie sollte zwischen 10 und 20 Prozent liegen.

Die Bezeichnung  „Fruchtzubereitung“  dagegen bedeutet, dass außer dem Obstanteil auch  Wasser, Zucker und Verdickungsmittel wie Pektine als Frucht gezählt werden.

 

Ernährung:

Eine durchschnittliche Menge von 250 Gramm Joghurt enthält 8-10 Gramm an Proteinen und bis zu 35 Prozent des empfohlenen täglichen Bedarfs an Kalzium.

Vorteile:

Joghurt hilft Pilzinfektionen vorzubeugen und trägt zur Stärkung des Immunsystems bei. Die lebenden und aktiven Bakterien im Joghurt schützen den Darmtrakt und erhöhen die Resistenz gegen Krebserkrankungen und Infektionen.

Calcium kann der Körper dank der Milchsäure besonders gut verwerten, es schützt Knochen und Zähne, heizt die Fettverbrennung im Körper an

Milchprodukte

Wissenswertes über Milch und Milchprodukte:

Milch und die Vielzahl der daraus hergestellten Produkte sind ideale Lebensmittel mit hohem ernährungsphysiologischen Wert. In Mitteleuropa gehören sie zu den Grundnahrungsmitteln.

Milch ist ein Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte, das heißt, sie hat in Relation zum Energiegehalt viele wichtige Nährstoffe. Besondere Bedeutung hat das Milcheiweiß. Es ist biologisch hochwertig (enthält viele essentielle Aminosäuren) und gleichzeitig eine der billigsten Eiweißquellen. Durch Kombination von Milchprodukten mit pflanzlichen Lebensmitteln (Brot, Kartoffeln, Nudeln) in einer Mahlzeit, wird die Eiweißwertigkeit zusätzlich erhöht.

Milchprodukte haben einen hohen Stellenwert als Kalzium-Quelle. Etwa 1 Gramm Kalzium benötigen wir pro Tag, um u.a. den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen zu gewährleisten. Ohne Zufuhr von Milch und Milchprodukten ist diese Menge nur sehr schwer zu erreichen.

Milchzucker (Laktose) ist ein Kohlenhydrat und neben Wasser der Hauptbestandteil der Milch. Zum Abbau des Milchzuckers benötigt man das Enzym Laktase.

Ein Mangel an Laktase, der bei Erwachsenen in weiten Teilen Afrikas und Asiens vorhanden ist, führt zu Unverträglichkeitsreaktionen (Durchfall, starke Blähungen) .

Der Fettgehalt in verschiedenen Milchprodukten (auf Verpackungen ersichtlich) ist sehr unterschiedlich. Er reicht von 1% in Joghurt und Magermilch bis über 50% (F.i.T. = Fett in Trockenmasse) bei verschiedenen Käsesorten. Generell sollten fettärmere Produkte (unter 40, 50 oder 60 % F.i.T) bevorzugt werden.